27.10. Einladung zum Tag der Offenen Tür

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Einladung zum Tag der Offenen Tür

Am Freitag, den 27. Oktober heißen wir Sie herzlich willkommen. In der Zeit von 14.30 bis 18 Uhr öffnen sich die Türen der neuen Gemeinschaftsunterkunft in der Albert-Kuntz-Straße 63 für alle Interessierten. Bis zu 450 Menschen werden hier in Kürze leben. Das Team freut sich, Ihnen die neuen Räume zu zeigen und über die Arbeit vor Ort zu informieren.

Fassade

Pressefoto Kinder

 


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So schmeckt Integration – Einladung zum Pressetermin

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milaa gGmbH eröffnet Restaurant mit Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete – Integration konkret

Am Mittwoch, den 20. September eröffnet die milaa gGmbH das milaa Restaurant. Die milaa gGmbH bietet als sozialer Träger in Berlin Hilfsprojekte für Jugendliche, Obdachlose und Geflüchtete an. Das milaa Restaurant macht einen Schritt Richtung echter Integration: Geflüchtete und Menschen ohne Wohnung bringen ihre Fähigkeiten und ihre Kultur in die Arbeit ein und werden sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt eingestellt.

In unserem Restaurant sind wir mit Arabisch, Spanisch, Farsi und Urdu so multinational aufgestellt, dass Deutsch die einzige Möglichkeit ist, sich zu verstehen. Um die Sprachkompetenzen des Einzelnen zu stärken, bieten wir vor Ort in den Pausen Deutschkurse an.

Die Küche: Wir gehen auf kulinarische Entdeckungsreise. Wir haben uns für eine mexikanisch orientierte Basiskarte entschieden. Die mexikanische Küche, als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt, ist eine ursprüngliche Bauernküche, die durch den Einfluss verschiedenster Kulturen immer wieder erweitert wurde und wird. Um die Vielfalt und Internationalität unseres Teams widerzuspiegeln, wird es monatlich einen Gastkoch geben. Dabei handelt es sich um Menschen aus unseren Projekten, die syrische, iranische, afghanische, eritreische Speisen in das Angebot mit einfließen lassen.

„Für uns als sozialen Träger ist es eine logische Konsequenz, das Restaurant als Integrations-Arbeitsplatz für Geflüchtete zu eröffnen. Bislang bieten wir sozialpädagogische Betreuung, Beratung und die Möglichkeit der Unterbringung, aber die Perspektiven des Einzelnen wollen wir stärker fördern“, so Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH. „Miteinander, nur so kann Integration funktionieren.“

Bis zu neun Arbeitsplätze sind im Restaurant vorgesehen. Das Restaurant selbst gehört zum Projekt „milaa Betrieb“. Auch hier werden zunächst intern Arbeitsplätze für Geflüchtete geschaffen und die Möglichkeit geboten, Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt zu sammeln. Wir wollen möglichst vielen die Chance bieten, Berufserfahrung zu sammeln, Sprachkompetenzen zu erweitern und wieder Selbstwirksamkeit zu finden.

Zur Eröffnung laden wir Sie herzlich ein!

Pressetermin am Mittwoch, 20.9.2017

  • um 14 Uhr – Blick hinter die Kulissen, Interviewmöglichkeiten mit der Geschäftsführerin Frau Grabner, Sprachkompetenzen im Alltag erwerben – Methoden vor Ort
  • um 17 Uhr offizielle Eröffnung

milaa-Restaurant, Skalitzer Straße 45, 10997 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: Jeanne Grabner

Telefon (030) 805 88 79 12

Mobil 0176 415 85 700

E-Mail grabner@milaa-berlin.de

 


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Teamstaffel 2017

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5×5 in 1:53:10


Insgesamt fünf Staffeln und somit 25 Läuferinnen und Läufer nahmen in diesem Jahr bei der Teamstaffel vom Evangelischen Diakonieverein und milaa teil. Die schnellste Staffel von uns erreichte Platz 78! Eine richtig tolle Leistung! Aber auch unsere anderen vier Teams kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Spaß und Gemeinschaft stehen bei diesem Teamevent ohnehin ganz weit oben!

 


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Iftar-Essen in der Gemeinschaftsunterkunft

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Das Mahl am Abend


Von der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate erhielten wir zum traditionell arabischen Iftar-Essen im Fastenmonat Ramadan für Sonntag, den 18.06.2017, eine großzügige Spende in Form eines vielfältigen Caterings. Verschiedene landestypische Köstlichkeiten wurden auf einer langen Tafel auf dem Hof gereicht: Nebst einem Gericht mit Okra-Schoten gab es Humus, Baba Ghanuj (eine Auberginenpaste), eine leckere Linsensuppe sowie Reis mit Hühnchen. Sehr beliebt waren auch der leichte Fatush-Salat mit Brotchips, diverse weitere Salate und zum Nachtisch Datteln und Baklava.

Neun Ehrenamtliche, darunter Mitarbeiterinnen des OPD, auch vom Wachschutz sowie einige Bewohnerinnen, halfen dabei, für Leib und Wohl bei der Ausgabe zu sorgen.

Die Atmosphäre an diesem lauen Sommerabend war durchweg angenehm und trug zu einer lockeren Stimmung bei. Insgesamt war es ein sehr gelungener und schöner Sonntagabend.

 


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Ein Teil der Gruppe der freiwilligen Helfer und Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH

Hands-On-Tag des Rotary Clubs Berlin-Kurfürstendamm bei der milaa gGmbH

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Auf dem Dachboden der Jugendeinrichtung standen die Staubschwaden so dicht, dass die Helfer, die in diesem Raum arbeiteten, nur als Schatten zu sehen waren.


Es sind Mitglieder des Rotary Clubs Berlin-Kurfürstendamm, die hier seit dem Morgen des 6.Mai emsig beschäftigt waren, den Staub zu bannen, die Dachbalken abzuschleifen, die groben Ziegelwände auszubessern und weiß zu streichen, Währenddessen bauten andere Rotary-Freunde im Erdgeschoss Stühle zusammen, die zur Möblierung des Raumes gerade angeliefert wurden.

Was bewegt diese Menschen, ihren Samstag so zu verbringen? Die Idee der so gennannten Hands-on-Tage ist alt. Hier kommen die Mitglieder des Clubs zusammen, anders als in den Arbeitswochen, wo man sich vornehmlich zum gemeinsamen Mittagessen und Netzwerken trifft, um zusammen Hand anzulegen, ganz praktisch aktiv zu werden für ein Projekt, das den Mitgliedern am Herzen liegt. Uns das war in diesem Jahr die neu eröffnete Kriseneinrichtung für Jugendliche von der milaa gGmbH. Dieses Haus bietet Zuflucht, Schutz, Klärung und Neuanfang für 10 Jugendliche, die hier ca. 3-5 Wochen bleiben können und in dieser Zeit intensiv betreut werden. Sie befinden sich alle in einer Krise, Routine gibt es gerade nicht in ihrem Leben, sie müssen sich neu sortieren, waren entweder dort, wo sie wohnten, in Gefahr oder waren selbst eine Gefahr für andere. In der Müllerstr., einer ehemaligen Lackfabrik, die kürzlich erst aufwändig umgebaut wurde, ohne dass der Fabrik-Charme ganz verschwand, kommen sie in einen neuen Lebenszusammenhang, haben intensive Betreuung rund um die Uhr, lernen Regeln im Miteinander und begeben sich auf den steinigen Weg der Selbstreflexion. Die pädagogischen Mitarbeiter sind damit intensiv beschäftigt, sie nutzen alle Räume, innere wie äußere. Aber um den Dachboden konnten sie sich noch nicht kümmern: dabei ist ihnen das Bild der Nutzung klar. Hier, wo man das Haus in seiner Statik erkennen kann, zwischen den unverputzten Ziegelwänden, sollen ein paar Sofas stehen, ein Schreibtisch, freundliches Licht von der Stehlampe: es soll ein Ort werden, an dem die Betreuer einzeln mit den jungen Menschen reden, abseits vom Trubel des Wohnhauses.

Damit dieser Traum wahr wird, engagierte sich also der Rotary-Club Berlin-Kurfürstendamm finanziell – eine Spende von 5.000 € ging vorher auf das Konto der milaa gGmbH – praktisch im Arbeitseinsatz von 12 Mitgliedern und auch organisatorisch, indem sie noch ihre Jugendorganisation – den rotaract Hauptstadtclub –  einluden, von denen weitere 6 freiwillige Helfer kamen. So wurde das gemeinsame Arbeiten auch zum Erlebnis Mensch: sich gegenseitig kennen lernen, über politische und gesellschaftliche Fragen diskutieren, gemeinsam das türkische Mittagspicknick genießen: das war allen eine Freude.

Am meisten freuten sich aber die Mitarbeiter der milaa gGmbH, denn sie hatten am Ende nicht nur einen guten interessanten Tag, sondern auch einen sauberen, weiß gestrichenen Dachboden.

Herzlichen Dank für diese großartige Hilfe.


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