»Ich wünsche mir, in eine friedliche Heimat zurückzukehren«

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Ein vorweihnachtlicher Nachmittag in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm


Weihnachtsgeschichten
Um Geschichten, Lieder, Bräuche und Wünsche rund um die Weihnacht ging es am Montag, den 19. Dezember in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm. Zu Gast waren MdA Cornelia Seibeld, Stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Steglitz-Zehlendorf, Pfarrer Martin Vogel, Länderbeauftragter für Berlin und Brandenburg, Dr. Johan Wagner, Regionalberatung für EU-Fördermittel in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie Javad Dubiran, Vertreter der iranischen Opposition NWRI.

Die Gastgeber Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH und Sean Corleone, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft, freuten sich über die Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Ehrenamtlichen, die der Einladung gefolgt waren. »Für mich ist es eine Veranstaltung meines Herzens. Denn selten besinnt man sich darauf, was zu Weihnachten am wichtigsten ist«, begrüßte Jeanne Grabner die Anwesenden. Pfarrer Vogel las zusammen mit Herrn Wagner klassische Weihnachtsgeschichten vor, es wurde gemeinsam musiziert und gesungen. Arno Schmidt, Mitarbeiter der milaa, begleitete mit seiner Gitarre diesen adventlichen Nachmittag.

Aber nicht nur die Frage wie Weihnachten in Deutschland gefeiert wird, sondern auch welche Feste man als Moslem feiert, waren Themen dieses geselligen Nachmittags. »Jesus ist für uns Moslems ein Botschafter für Frieden« erklärte Javad Dubiran, der ursprünglich aus dem Iran kommt aber schon viele Jahre in Deutschland lebt.

Frieden auf der Welt, ein Lagercontainer und ein Gesundheitshaus – Wünsche zu Weihnachten
Mehr Zeit mit der Familie, zurückkehren in eine friedliche Heimat und Frieden auf der Welt – diese Wünsche äußerten Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Gäste. Einrichtungsleiter Sean Corleone wünscht sich für die Gemeinschaftsunterkunft einen Lagercontainer, um die Habseligkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner, denen eine Abschiebung droht, einzulagern. Jeanne Grabner wünscht sich ein Gesundheitshaus, in dem geflüchtete kranke Menschen von ihren Familienangehörigen gesund gepflegt werden können. Mit ein wenig Wärme im Herzen und in vorweihnachtlicher Stimmung ging man in der Hoffnung auf ein friedliches neues Jahr hinaus.


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